PRAXIS Dr. Suat Bilek
Facharzt für Innere Medizin (hausärztlich) & Kardiologieverkehrmedizinische Begutachtung

Aktuelles

Grippeimpfung 

Die Grippeschutzimpfung für die Saison 2022/2023 steht Ihnen
ab dem 23. August 2022 bis Ende Februar 2023
in unserer Praxis zur Verfügung !


Die dritte( erste Booster) CORONA-IMPFUNG

In Pflegeeinrichtungen kann ein sogenannter Booster-Impfung wegen eines erhöhten Ausbruchsrisikos auch Senioren unter 70 Jahren gespritzt werden. Die Empfehlung für eine Auffrischimpfung gilt darüber hinaus auch für Pflegepersonal in ambulanten und stationären Einrichtungen für ältere Menschen und andere Covid-Risikogruppen sowie für medizinisches Personal mit direktem Kontakt zu Patienten. Zuvor gab es eine entsprechende Empfehlung nur für Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Die Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff soll frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen – unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde.


Die vierte (zweite Booster) CORONA-IMPFUNG

dagegen wird ab dem 3. Monaten nach der dritten (also nach der ersten Booster) Impfung bei Patientent über dem 60. Lebensjahr, Kronisch erkrankten Patienten sowie bei Gesundheit-und Pflegepersonal empfohlen.


Quick/INR Kontrolle


Alle Impfungen im Überblick

Grippe Impfung  

Immer wieder hört man Menschen sagen: "Grippeimpfung? Die brauche ich nicht! Mein Körper wird mit einer Erkältung schon fertig." Doch zu Unrecht – denn eine Grippe und eine Erkältung sind nicht dasselbe!
Die echte Grippe kann wesentlich unangenehmer verlaufen als eine Erkältung. Um einer Grippe zu entgehen, können Sie jedoch aktiv etwas tun: Experten raten zur Grippeschutzimpfung, im Volksmund meist Grippeimpfung genannt.
Bestimmte Personengruppen sind besonders grippegefährdet und sollten deshalb rechtzeitig an die jährliche Grippeimpfung denken. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut rät folgenden Personen zur Grippeimpfung:
Personen über 60 Jahre
Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel (zweites Trimenon), bei erhöhter Gesundheitsgefahr wegen einer anderen Grunderkrankung ab dem ersten Trimenon
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Grunderkrankungen wie chronische Lungen-, Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenerkrankungen, Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten, chronischen neurologischen Erkrankungen wie multiple Sklerose, Immunschwäche, HIV-Infektion
Personen mit erhöhter Gefährdung (z.B. medizinisches und pflegendes Personal und Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr)
Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
Personen, die direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln haben
alle, wenn eine Grippe-Epidemie droht
Da sich das Influenza-Virus jedes Jahr etwas verändert, sollten Sie jedes Jahr im Herbst/Winter die Grippeimpfung wiederholen


Meningitis (Hirnhautentzündung) Impfung 

als Wahlleistung oder als Kulanzleistung der gesetzlichen Krankenkasse wird die Impfung gegen Meningokokken Typ B empfohlen.

Masern, Röteln und Mumps Impfung

alle unvollständig geimpften Erwachsenen, die nach 1970 geboren sind, sollten mit dem Masern-Mumps-Röteln einmalig nachgeimpft werden, insbesondere Frauen mit bestehendem Kinderwunsch, diese sollten allerdings im intervall zweimalig nachgeimpft werden.


Pneumokokken Impfung

Patienten über 60. Lebensjahr und die eine Chronische Krankheit aufweisen z.B. Arterielle Hypertonie, Diabetes Mellitus, Chronische Nierenkrankheit, Cnhronische Darmerkrankung, COPD, ... sollten einmal im Leben Pneumovax Impfung bekommen.


HPV-Impfung (gegen Gebärmutterhalskrebs)

empfohlen für alle Frauen ab dem 09. Lebensjahr, die Kosten werden nicht von allen Krankenkassen übernommen, hier ist ggegenfalls ein Kulanzantrag notwendig.

Keuchhustenimpfung (Pertussis)

Diese Impfung sollte ,wenn nur eine der genannten Impfungen alle 10 Jahren bei Erwachsenen und kindern als Vierfach-Impfung (Diphterie, Tetanus, Polio, Keuchhusten) erfolgen.


Sprechen Sie bitte an, wir klären Sie gerne auf !
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Ernährung bei Gastroenteritis


Bei einem Magen - Darm – Infekt können erhebliche Mengen an Flüssigkeiten
verloren gehen. Der Ersatz dieser Flüssigkeitsmengen durch geeignete Lebensmittel steht im Vordergrund der Therapie.


Ernährungsplan

REHYDRATATIONSLÖSUNGEN:
Für die Behandlung ist der ausreichende Ersatz von Flüssigkeit und Salzen im richtigen Verhältnis wichtig. Hierfür gibt es geeignete Getränke, die Flüssigkeit/Traubenzucker und Salz in richtiger Menge erhalten: sog. Rehydratationslösungen (z.B. Infectodiarrstop ORL). Klein -/ Schulkinder erhalten frühzeitig nach Ersatz von Flüssigkeitsverlusten altersgemäße Nahrungsmittel.

GEEIGNETE NAHRUNGSMITTEL:
- Karottensuppe, Karottenbrei
- Reisschleim
- Kartoffelbrei ohne Milch – und Fettzugabe
- Zerdrückte Banane
- Zwieback, Toast, Knäckebrot
- Salzstangen
- Magere Fleischbrühe mit Nudeln, Reis
- Eistee/Pfirsich, Cola- light,


Bitte nehmen Sie keine fett – oder milchhaltigen Speisen und auch kein Obst, außer Banane.
Wichtig sind ausreichende Trinkmengen! Besonders bewährt haben sich Kamillentee, Brombeerblättertee, Heidelbeertee oder Fenchel.


WICHTIG: Bei Säuglingen, Kleinkindern drohen rasch Probleme, daher bitte frühzeitig Vorstellung beim Kinder – und Jugendarzt: Eine Vorstellung von Schulkindern ab dem dritten Krankheitstag ist angezeigt.


Gute Besserung !
Ihr Praxis Team Dr. Suat Bilek

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Liebe Patienten,


Ab dem 05.09.2016 stehen wir Ihnen für die Quick/INR Kontrollen (mit sofortiger Ergebnisäußerung) montags-freitags von 08.00-16.30 Uhr zur Verfügung !
Anmerkungen zur Ernährung bei Marcumartherapie:

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem angegebenen Vitamin K - Gehalt um Werte im Rohzustand handelt. Vitamin K wird durch Wärmeeinwirkung zum Teil zerstört, so dass der Vitamin K - Gehalt der gekochten Lebensmittel deutlich darunter liegen kann. Grundsätzlich brauchen Sie auf die unten aufgeführten Nahrungsmittel nicht vollständig zu verzichten, legen Sie bitte Wert auf eine ausgewogene, möglichst gleichförmige Mischkost. Lediglich auf rohes Sauerkraut sollten Sie komplett verzichten.


Vitamin K - Gehalt von Lebensmitteln

Hoch ist der Vitamin K - Gehalt, liegt er über 0,10 mg/100g Nahrungsmittel z.B.:

Brathuhn 0,30 mg/100g
Hühnerleber 0,60 mg/100g
Kalbsleber 0,15 mg/100g
Rinderleber 0,30 mg/100g
Muskelfleisch (Rind, Schwein, Lamm) 0,20 mg/100g
Blumenkohl 0,30 mg/100g
Broccoli 0,13 mg/100g
Kohl 0,20 mg/100g
Kopfsalat 0,20 mg/100g
Rosenkohl 0,60 mg/100g
Rotkraut 0,30 mg/100g
Sauerkraut 1,54 mg/100g
Sojabohnen 0,20 mg/100g
Spinat 0,40 mg/100g
Weizenkeime 0,35 mg/100g
Sonneblumenöl 0,50 mg/100g


Mittel ist der Vitamin K - Gehalt, liegt er zwischen 0,1 und 0,01 mg/100g Nahrungsmittel z.B.

Schweineleber 0,03 mg/100g
Vollei (ca. 50g) 0,05 mg/100g
Bohnen (jung, grün) 0,02 mg/100g
Erbsen (jung, grün) 0,04 mg/100g
Erdbeeren 0,01 mg/100g
Karotten 0,08 mg/100g
Pilze 0,02 mg/100g
Spargel 0,04 mg/100g
Honig 0,03 mg/100g
Hafer, Korn 0,05 mg/100g
Mais, Korn 0,04 mg/100g
Weizen, Kleie 0,08 mg/100g
Weizen, Korn 0,02 mg/100g
Maiskeimöl 0,05 mg/100g


Niedrig ist der Vitamin K - Gehalt, liegt er unter  0,01 mg/100g Nahrungsmittel z.B. :

Kuhmilch 0,004 mg/100g
Tomaten 0,008 mg/100g